Deck: Die kleinen Ettiella-Karten

Es gibt viele verschiedene verschiedene Tarot-Kartendecks - Foto von: © meerisusi - Fotolia.com

Es gibt viele verschiedene verschiedene Tarot-Kartendecks - Foto von: © meerisusi - Fotolia.com

Es gibt viele verschiedene Kartendecks und jedes hat seinen ganz eigenen Flair. Ob nun Kipperkarten, Lenormand oder die Zigeunerkarten, nicht jedes Deck ist gleich, und das Erlebnis, mit diesen Karten zu legen, ist je nach Deck verschieden. Ein Deck hat jedoch eine ganz besondere Bedeutung und ist für eine komplette Sammlung nicht unwichtig. Das Kartendeck von Jean Baptiste Alliete ist eng mit der Geschichte des Kartenlegens in Europa verbunden.

 

Alliete war der erste professionelle Kartenleger und hat sein eigenes System entwickelt, das viele Kartenleger nach ihm stark beeinflusst hat. So soll auch Marie-Anne Lenormand sich bei ihren Lenormandkarten an seinem System orientiert haben. Seine „Eteilla-Karten“, deren Name einfach auf eine umgedrehte Version seines Namens fußt, sind heute nur sehr schwer zu bekommen und werden in der Regel nur von einem französischen Verlag vertrieben. Deshalb sind diese Karten in Deutschland kaum bekannt, obwohl sie einen großen historischen Wert haben, vor allem für Menschen, die sich auch mit der Geschichte des Kartenlegens auseinandersetzen wollen.

 

Das Deck von Alliete besteht aus 32 Karten, plus einer Zusatzkarte, welche den Ratsuchenden repräsentieren soll. Sie wird „Eteilla“ genannt. Die Karten sind sehr bedeutungsreich konzipiert und haben viele unterschiedliche Bezeichnungen auf ihrer Fläche. Der Kartentitel, ein Deutungsstichwort, Kombinationshinweise und noch einiges mehr befindet sich auf der Karte. Zum Verständnis soll eigentlich noch ein kleines Begleitbüchlein beitragen, welches jedoch von Alliete selbst geschrieben wurde, wodurch manches nicht immer leicht zu verstehen ist.

Jedoch ist das System relativ klar, so dass das Büchlein nicht unbedingt benötigt wird, aber durch die Beiträge Allietes, hat es natürlich einen großen symbolischen Wert. Alliete geht in diesem Büchlein auch noch auf das Traumdeuten mit Karten ein und liefert einige Traumsymbole mit. Dieses Deck ist nicht nur ein Sammlerstück, sondern zeigt auch auf interessante Art und Weise, wie das Kartenlegen im 18. Jahrhundert wirklich begonnen hat. Eine Tatsache, die dieses Deck zu einem sehr Besonderen macht.

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