Systemisches Kartenlegen

Es gibt viele verschiedene Kartenlegensysteme im Tarot. Das sogenannte systemische Legen ist eins davon. - Foto von: © panthermedia.net/7000 (Ursula Jacobs)

Es gibt viele verschiedene Kartenlegensysteme im Tarot. Das sogenannte systemische Legen ist eins davon. - Foto von: © panthermedia.net/7000 (Ursula Jacobs)

Das Kartenlegen ist sehr vielfältig – es lassen sich immer neue Methoden und Legemodelle entdecken. Im Folgenden soll kurz das sogenannte “systemische Kartenlegen” vorgestellt werden.

Was der Unterschied zu anderen Legesystemen ist: Es wird dabei nicht mit einem festen Muster gearbeitet, sondern funktioniert eher intuitiv. Das heißt, dass der Kartenleger selbst sehr stark gefordert ist und seine Aufgabe darin besteht, eigenständig ein Muster zu entwickeln. Dieses ist natürlich an die Abläufe des Kartensystems gebunden und insofern relativ kompliziert und eine recht große Herausforderung – es ist Neulingen auf dem Gebiet des Kartenlegens deswegen eher weniger zu empfehlen. Man könnte es vielleicht als eine Art Experiment verstehen, auf das man sich zu hundert Prozent einlassen muss. Und darüber hinaus muss man den Kopf frei davon machen, klare Ergebnisse oder Alltagsempfehlungen erhalten zu wollen. Beim systemischen Kartenlegen geht es eher um Einfühlung, rationale Erklärungsmodelle werden deswegen hinten angestellt.

Wie ist nun der Ablauf? Zunächst muss man den Gegenstand des Problems zum System des Legens machen. Wenn es beispielsweise negative Energien zwischen Familienmitgliedern gibt, dann ist die Familie das System der Kartenlegung. Für die einzelnen Mitglieder wird jeweils eine Karte gewählt – man geht dabei nach seinem Bauchgefühl! Auch alle anderen, die irgendwie involviert sind, bekommen eine Karte zugeteilt. Im Anschluss platziert man sich mittig auf dem Boden einer Freifläche und ordnet die Karten um sich herum. Dann werden die Karten so geordnet, dass sie das tatsächliche Muster der einzelnen Mitglieder repräsentieren. Manche Karten liegen dann womöglich übereinander, andere weit entfernt voneinander.

In jedem Fall sollte man auf seine Intuition vertrauen und im Anschluss ans Legen eine Weile in sich gehen und seine Gefühle beobachten: Als letztes werden die Karten, dem eigenen Gefühl folgend, umgedreht – liegt die Karte richtig, werden sich die entsprechenden Gefühle einstellen und dies bestätigen! Kreativität und Vertrauen in die eigenen Gefühle sind bei diesem Modell das Wichtigste.

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