Legeweise: Der blinde Fleck

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Der sogenannte “Blinde Fleck” ist wohl eines der interessantesten und faszinierendsten Legesysteme des Tarots. Es ist besonders für all diejenigen eine spannende Option, die sich mit der eigenen Persönlichkeit beschäftigen wollen. Jeder weiß schließlich, dass Persönlichkeit ein sehr schwieriger und differenzierter Begriff ist, weil sie oft verdeckt oder verstellt werden kann.Der “Blinde Fleck” soll helfen, Wahrnehmungen aufzudecken und zu erklären. Wie funktioniert das System? Nun, zunächst einmal werden vier Karten aus dem Stapel gezogen und umgedreht auf bereits vorab zugewiesene Stellen gelegt. Dann beginnt das interessante Selbstentdecken. Die erste Karte gibt ganz allgemeine Auskünfte: Wie nehmen mein Umfeld und ich mich wahr?Im nächsten Schritt, mit dem Zug der zweiten Karte also, wird abgeklärt, welche Eigenschaften uns nahestehende Personen mit uns … weiterlesen

Deck: Die kleinen Ettiella-Karten

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Es gibt viele verschiedene Kartendecks und jedes hat seinen ganz eigenen Flair. Ob nun Kipperkarten, Lenormand oder die Zigeunerkarten, nicht jedes Deck ist gleich, und das Erlebnis, mit diesen Karten zu legen, ist je nach Deck verschieden. Ein Deck hat jedoch eine ganz besondere Bedeutung und ist für eine komplette Sammlung nicht unwichtig. Das Kartendeck von Jean Baptiste Alliete ist eng mit der Geschichte des Kartenlegens in Europa verbunden.   Alliete war der erste professionelle Kartenleger und hat sein eigenes System entwickelt, das viele Kartenleger nach ihm stark beeinflusst hat. So soll auch Marie-Anne Lenormand sich bei ihren Lenormandkarten an seinem System orientiert haben. Seine „Eteilla-Karten“, deren Name einfach auf eine umgedrehte Version seines Namens fußt, sind heute nur sehr … weiterlesen

Legeweise: Das Keltische Kreuz

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Die einzelnen Legesysteme im Tarot sind je nach Fragestellung unterschiedlich hilfreich. Es gibt sehr einfach zu lernende Methoden, die vor allem für Anfänger geeignet sind und sehr komplexe Legemethoden, die eher Fortgeschrittenen empfohlen werden. Welche Legemethode man anwendet bleibt einem selbst überlassen, doch eignen sich bestimmet Methoden einfach besser für bestimmte Fragen. Bei allgemeineren Fragen, kann in der Regel ein etwas einfacheres Legesystem verwendet werden. Eines der bekanntesten und beliebtesten Legesysteme ist das Keltische Kreuz. Es gibt jedoch auch bei diesem System unterschiedliche Auslegungen, wobei sich in letzter Zeit eher die moderne Form durchsetzt. Durch die große Symbolkraft des Kreuzes, kommt diesem System natürlich eine große Bedeutung zu. Ein wichtiges Detail beim Keltischen Kreuz ist der Kreis, welcher durch die … weiterlesen

Deck: Das Buch Thot – Tarot von Etiella

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Das neue Etteilla Tarot ist ein Remake des 1870 entwickelten Originaltarots vom Typ Grand Etteilla III. Im 18. Jahrhundert war das Etteilla Tarot sehr beliebt, weswegen man in den darauffolgenden Jahrzehnten die Karten und die Bedeutung des Etteilla Tarot immer wieder erneuerte und den jeweiligen Trends der Jahre anpasste. Es wurden Kartentitel abgeändert und die Darstellungen reformiert. Bei jeder Änderung hat man sich jedoch an die mittelalterliche Darstellung des originalen Kartendecks gehalten.Im Gegensatz zum normativen Etteilla Kartendecks sind die Zahlenkarten der Kleinen Arkana nicht mit Symbolen gekennzeichnet. Hier findet man lediglich die jeweiligen Elementsymbole mit den entsprechenden Zahlen. Zum Etteilla Kartendeck gehören 78 Karten. Alle Karten besitzen kurze erklärende Worte am unteren sowie oberen Kartenrand. Bei den reformierten Darstellungen der … weiterlesen

Die Wesenskarte im Tarot

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Das Experimentieren mit Tarotkarten ist sehr beliebt. In der Regel wird sich vor allem darauf konzentriert, die eigene Situation und Zukunft mithilfe der gängigen Legemethoden zu deuten. Natürlich wird auch die Persönlichkeit beim Tarot in den Mittelpunkt gerückt, denn diese ist uns meist mehr verschlossen, als man glauben mag. Genauso wie jedem Menschen anhand seines Geburtsdatums ein Tierkreiszeichen zugeordnet werden kann, so kann auch jedem Menschen eine Karte aus dem großen Arkana zugeordnet werden. Durch eine spezielle numerologische Methode kann man seine persönliche Wesens- und Persönlichkeitskarte erstellen. Diese hilft einem dann, sich selbst besser einordnen zu können sowie die eigene Persönlichkeit besser zu verstehen. Die Karten zeigen einem die eigenen Potentiale und Lebensaufgaben an. Vielen ist überhaupt nicht klar, welches … weiterlesen

Exkurs: Die Geschichte der Spielkarten

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Wie, wann und wo die Entstehungsgeschichte der Spielkarten ihren Anfang nahm, wird wohl abschließend nie geklärt werden können. Die Wissenschaft vermutet die Anfänge der Verwendung von Spielkarten in Zentralasien. Lange Geschichte, viele Blätter Archäologische Funde belegen, dass im 10. Jahrhundert in China damit begonnen wurde, mit Domino-Papieren andere Formen des Spiels zu entwickeln. Die islamische Welt führte die verschiedenen Farben der Karten ein. In Europa wurden die Spielkarten im Jahr 1377 erstmals nachgewiesenermaßen erwähnt. Die Europäer führten auch die Abbildungen von Menschen und anderen Motiven auf den Karten ein. Das heutzutage geläufige Design unserer Spielkarten stammt aus Frankreich, ebenso verdanken wir den Franzosen auch die Symbole Kreuz, Karo, Herz und Pik. Die französischen Spielkarten konnten aufgrund der kontrastarmen Gestaltung einfach … weiterlesen